Es gibt Tage, die sind leise. Nicht unbedingt ruhig – aber gedämpft. Als würde alles ein bisschen weiter weg stattfinden.
An solchen Tagen reicht Kaffee nicht. Und Tee irgendwie auch nicht.
Dann brauche ich etwas, das wärmt. Nicht nur die Hände, sondern diesen Zwischenraum
dazwischen.
Dieser Chai ist so ein Moment. Weich. Dunkel. Ein bisschen schwer. Wie ein Samtvorhang, der
sich langsam schließt.
Ich mache ihn nicht oft. Aber wenn, dann weiß ich meistens schon vorher, warum.
Was ich dafür nehme
• 1 Tasse Milch (oder Milch & Wasser gemischt)
• 1 Beutel Yogi Chai
• etwas Vanille
• optional: ein Hauch Sirup oder Honig
Wie ich ihn mache
Ich setze die Milch auf und lasse sie langsam warm werden. Nicht zu heiß. Einfach nur warm
genug, dass sich etwas daraus entwickeln kann.
Yogi Chai dazugeben und ziehen lassen, bis der Duft sich verändert und der Raum ein bisschen anders wird.
Nicht kochen lassen. Am Ende Vanille dazugeben und nach Gefühl süßen.
Ich gieße ihn nicht sofort ein. Ich warte einen Moment. Nur kurz.
Vielleicht ist es nur ein Beutel Tee. Aber manchmal wird daraus etwas anderes.
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