Es gibt Tage, da will ich nichts Besonderes.
Kein neues Rezept.
Keine Idee, die sich gut anfühlt.
Nur etwas Warmes.
Etwas, das schnell geht und trotzdem bleibt.
Etwas, das man macht, ohne darüber nachzudenken.
Zwiebeln schneiden.
Knoblauch.
Dieses Geräusch, wenn die Pilze in die Pfanne fallen.
Ich mag solche Gerichte.
Nicht, weil sie besonders sind.
Sondern weil sie zuverlässig sind.
Und irgendwann riecht es anders.
Wärmer.
Voller.
So, als wäre der Tag plötzlich ein bisschen leichter.
Diese Pasta ist so ein Essen.
Cremig.
Ein bisschen schwer.
Und genau richtig.
Cremige Spinat-Pilz-Pasta mit Knoblauch & Thymian
Was ich dafür nehme:
– 250 g Pasta (Tagliatelle, Penne oder Linguine)
– 200 g frische Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge oder gemischt)
– 2 Handvoll frischen Spinat
– 1 Zwiebel
– 2 Knoblauchzehen
– 100 ml Sahne oder Kochsahne
– 1 EL Butter
– 1 EL Olivenöl
– Salz, Pfeffer, Muskat
– frischer Thymian oder Petersilie
– optional: ein Schuss Sojasauce oder Weißwein
– frisch geriebener Parmesan
—
Wie ich es mache:
Ich koche zuerst die Pasta in gut gesalzenem Wasser.
Währenddessen schneide ich Zwiebel und Knoblauch klein und lasse beides in Butter und Olivenöl langsam anbraten.
Dann kommen die Pilze dazu.
Ich lasse ihnen Zeit, richtig Farbe zu bekommen.
Ein kleiner Schuss Sojasauce oder Weißwein dazu, kurz einkochen lassen.
Dann der Spinat.
Einfach dazugeben, bis er zusammenfällt.
Sahne dazu, würzen, abschmecken.
Die Pasta direkt aus dem Wasser in die Pfanne geben, ein bisschen Nudelwasser dazu.
Alles durchschwenken, Parmesan unterrühren, bis es cremig ist.
—
Beim Servieren vielleicht ein Zweig Thymian oben drauf.
Keine Sorge, das ist nur zur Deko.
Der eigentliche Zauber steckt im Geschmack.
Vielleicht ist es nur Pasta.
Aber manchmal reicht genau das.
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